Vom Apfelbaum zur Bank

Veröffentlicht: Sonntag, 10. September 2017

Als uns der Sturm vor drei Jahren einen schönen Apfelbaum umgeworfen hat, wollten wir zuerst Brennholz daraus machen. Dann dachten wir eine schöne Bank aus dem Stamm wäre auch was tolles für die Küche, also wurde der Stamm zum trocknen aufgestellt.

Nun haben wir den trockenen Stamm längs aufgesägt um zu sehen ob er für eine Bank taugt.

  

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Radieschenblätter-Cremesuppe

Veröffentlicht: Samstag, 03. Juni 2017

Nun ist es wieder so weit, die ersten Radieschen konnten geerntet werden :) Ich bin zwar nicht so der große Radieschen-Fan, aber nachdem ich auf das tolle Rezept für die Radieschenblättersuppe gestoßen bin, werden sie jedes Jahr freudig erwartet. Außerdem finde ich es gut, wenn man die Blätter auch verwertet und sie nicht wegwerfen muss.

 

Radieschenblätter-Cremesuppe:

2 große Bunde frische Radieschen (am besten aus dem Garten, damit die Blätter noch richtig schön sind. Die Radieschen selbst verarbeiten wir dann grade zu Salat)

300g mehligkochende Kartoffeln

3/4l Gemüsebrühe

0,2l Sahne

Kochschinken oder Schwarzbrot, gewürfelt

Muskat, Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Die Radieschenblätter waschen und kleinschneiden, die Kartoffeln schälen und würfeln. Butter oder Öl in einem Topf schmelzen, die Radieschenblätter anschwitzen und die Kartoffelwürfel hinzugeben, etwas salzen. Nun mit Gemüsebrühe auffüllen und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

 

Die Sahne hinzugeben und mit dem Pürierstab alles durchmixen, mit den Gewürzen abschmecken. Das Schwarzbrot und/oder den Kochschinken in Olivenöl anbraten und in die Suppe geben. 4 Radieschen rappen und vor dem Servieren in die Suppe geben, nach Belieben.

 

Guten Appetit!

Nadelfilzen mit Angorawolle

Veröffentlicht: Donnerstag, 23. März 2017

Bevor ich mich an das Verspinnen von Angorawolle getraut habe, habe ich erstmal das Nadelfilzen ausprobiert. Jedoch liegt mir das Spinnen doch mehr ^^ 

(Jenny)

 

Erster Färbe-Versuch

Veröffentlicht: Donnerstag, 04. Mai 2017

Testweise wollte ich mal einen Strang Angorawolle färben. Für Anfänger sollen hier Ostereierfarben ein guter Start sein. Ich habe mir hierzu Videos angesehen und es gleich mal ausprobiert.

Im Nachinhein kann ich sagen, dass mir Naturfarben doch besser gefallen und ich als Nächstes mal Pflanzenfärben ausprobieren möchte. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Angorawolle nicht so gern die Farbe aufnehmen möchte wie z.b. die Merino.

Vor dem Färben wird die Wolle einige Stunden in Essigwasser eingelegt:

Für den Test einfach mal quietschbunt ^^

 

Couch aus Paletten

Veröffentlicht: Donnerstag, 23. März 2017

Zur Wohnzimmerrenovierung wurde es Zeit für eine neue Couch. Da wir ein Fan von upcycling sind, haben wir uns für eine Eigenbau-Couch aus Paletten entschieden. Neue Regale haben wir aus alten Weinkisten und Rest-Brettern von den Paletten gebaut. So kann man günstig, schöne stabile Möbel bauen und nun nach einigen Wochen der Benutzung, können wir sagen: Es ist einfach genial! So gemütlich ist es geworden und die Couch ist so super bequem, dass man jedesmal aufpassen muss, nicht einzuschlafen 😀 Das nächste Bett wird jedenfalls auch aus Paletten gebaut!

Hier mal Bilder vom Bau als Anregung, vielleicht hilfreich und Anreiz zum selber bauen :)

Wir haben uns für Faß-Paletten in der Größe 120x120cm entschieden, jede Palette trägt normal 1 Tonne Gewicht. Die Paletten wurden abgeschliffen und mit Klarlack lackiert, um sie abwischbar zu machen:

Unter die unteren Paletten werden Filzgleiter geklebt:

Dann kann zusammengeschraubt werden:

Matratze drauf, Kissen drauf und ab ins Traumland! :)

Sonniges Spinnen

Veröffentlicht: Donnerstag, 04. Mai 2017

Um im Spinnen besser zu werden, heißt es üben, üben, üben... Ich nutze jede Gelegenheit und freie Zeit um am Rad zu sitzen. Es ist einfach herrlich entspannend.

Als nun am Sonntag bei der Eröffnung der Viezstraße wundervolles Wetter in Merzig war, haben wir kurzerhand beschlossen vor der Tür unseren Hobbys nachzugehen. Also wurde fix die Schmiede vor der Tür aufgebaut und ich habe mir mein Spinnrad geschnappt. So konnte sich jeder Interessierte anschauen, wie aus einem alten Stück Stahl ein dekorativer Kerzenhalter oder Kettenanhänger entstand und wie Wolle direkt vom Kaninchen zu einem Garn wird.

Entstanden sind ein Strang Satinangora (navajogezwirnt), ein Strang Angora mit Merino verzwirnt und ein Strang Angora (navajogezwirnt) Nach dem Verzwirnen darf die Wolle zur Entspannung ein warmes Bad nehmen:

 

 

Kleiderschrank aus Holzkisten und Schwartenbrettern

Veröffentlicht: Donnerstag, 23. März 2017

Bei unserer letzten Renovierung flogen alle Furnier-Schränke raus und es sollte was aus Vollholz hin. Wir hatten Lust was zu basteln und uns schwebte für die Kleider ein Regal aus Obstkisten vor.

Leider bekommt man diese hier nirgendwo zu einem halbwegs angemessenem Preis, doch bekamen wir regelmässig Einweg-Paletten geschenkt. Wir beschlossen also kurzerhand die Holzkisten einfach daraus zu bauen. So haben wir mit dem Stemmeisen die Paletten auseinander genommen, die Nägel entfernt und die Bretter zurecht gesägt und geschliffen. Das Restholz konnte noch wunderbar zum Verbrennen oder Basteln genutzt werden (siehe Teelichthalter aus Palettenwürfeln)

Nach dem Schleifen wurden die Bretter mit Hartwachsöl gestrichen und die Kisten zusammen gebaut. Für die Ebenen zwischen den Kisten haben wir Schwartenbretter aus dem Sägewerk verwendet.

Und hier ist noch ein kleines Video, wie der Schrank dann aufgebaut wurde. Es wurde nichts verschraubt, er steht stabil mit seinem Eigengewicht.

Nadelbinden

Veröffentlicht: Donnerstag, 04. Mai 2017

Eine weitere, interessante Technik um Wolle zu verarbeiten, ist das Nadelbinden. Es handelt sich hierbei um eine sehr frühe Form des Strickens.

Alles was man dazu benötigt, ist eine große Nadel und Wolle, die sich anschließen lässt (Filzwolle, tierische Wolle...), da beim Nadelbinden nicht mit einem Endlos-Einzug gearbeitet wird. Es werden immer einzelne, abgerissene Fäden verwendet (Super, um Reste zu verarbeiten).

Die Nadeln habe ich mir einfach aus Holz geschnitzt. Vorher waren es Knabberäste für die Kaninchen, welche fein säuberlich die Rinde abgenagt hatten :D

Wolle ist hier sowieso immer verfügbar, also konnte es losgehen!

Wer sich ebenfalls für das Nadelbinden interessiert, findet hier sehr gute Anleitungen und alles über das Nadelbinden: http://nadelbindung.blogspot.de/

 

Die ersten Nadeln:

Meine ersten Stulpen oder wie ich es nenne: Pulsadern-Kratzschutz ^^ Sie sind schön fest und halten Kaninchenkrallen sehr gut ab ;)

 

Bauanleitung Solardörrer

Veröffentlicht: Donnerstag, 23. März 2017

Weil uns sehr viele Leute nach der Bauanleitung für unseren Solardörrer gefragt hatten, habe ich sie hier zusammengefasst.

Er besteht aus 2 Teilen dem Kollektor, in dem die Wärme gesammelt wird, und den Dörrkasten, in dem das Dörrgut liegt.

Der Kollektor:
Der Kollektor ist bei uns 60cm breit, 100cm lang und 20cm hoch. Als Grundplatte dient eine einfache OSB-Platte (Breite: 60cm, Länge: 100cm). Darauf sind an den Seiten Bretter (Breite 20cm, Länge 100cm) geschraubt. Diese Latten sind auf einer Seite 45° abgeschrägt, d.h. der Kollektor hat nachher eine 45° Neigung.
Das untere Brett (Breite 20cm, Länge: 60cm-2 x die Brettdicke) wird in die beiden Seitenbretter eingepasst und sowohl damit, als auch mit der Grundplatte verschraubt. In dieses Brett werden 4 – 5 Löcher gebohrt(Durchmesser 8 – 10cm).
Diese Löcher werden mit Fliegengitter dicht verschlossen. Sie dienen der Luftzirkulation und das Fliegengitter schützt das Dörrgut vor Insekten.
Nun wird die Grundplatte schwarz gestrichen, die Seitenlatten würde ich im Nachhineine auch schwarz streichen. Wichtig ist, hier eine Hitzebeständige Farbe zu verwenden.
Als letzten Schritt wird auf die Bretter eine Glasfolie oder -scheibe (Länge: 80cm, Breite: 60cm) aufgeschraubt.

Der Dörrkasten:
Ich habe einen großen Dörrkasten gebaut, in vielen Anleitungen ist er kleiner.
Die 2 Seitenteile (Länge: 60cm, Breite: 20cm – 60cm) werden mit der Front (Länge: 72,1cm, Breite: 60cm) und dem Dach (Länge: 60cm, Breite 60cm) verschraubt, dass ein nach Hinten und unten offener Kasten entsteht.
In das Dach wird ein großes Loch (Durchmesser: 15-20cm) oder 2-3 kleine Löcher(Durchmesser: 8cm) gebohrt. Diese dienen nachher als Schornstein. Die Löscher müssen wieder mit Fliegengitter dicht verschlossen werden.


Als Tür wird ein OSB-Brett genutzt (Länge: 60cm, Breite: 60cm), das mit Scharnieren befestigt wird.
Innen an die Seitenteile werden nun jeweils 4 Dachlatten aufgeschraubt. Dort werden die Dörrgitter eingeschoben. Der Abstand richtet sich nach der Höhe der Dörrgitter. Ich habe den Abstand 6cm breit gewählt.
Fertig ist auch der Dörrkasten.

Nun wird der Dörrkasten auf den Kollektor geschraubt. Ich habe dafür an den Seiten 2 Restestücke der Bretter angebracht, die ich auch für den Kollektor genutzt hatte. Als Füße habe ich einfach 2 Dachlatten genutzt, die ich mit Bauschrauben und Muttern befestigt habe.

Nun müssen nur noch die Dörrgitter gebaut werden, in die das Dörrgut gelegt wird. Gebaut habe ich diese mit Dachlatten (4,8 x 2,4 cm). Die Breite ist immer 60cm – 2x die Dicke des OSB für die Seitenwand) Die Länge muss an den Dörrer angepasst werden. Einfach einen Rahmen aus Dachlatten bauen und unten mit Fliegengitter bespannen.

Fertig ist der Solardörrer!

Als Tipp: Sehr genau arbeiten, damit am Schluss keine Spalte mehr vorhanden sind, durch die Insekten eindringen können. Falls doch Spalten vorhanden sind diese mittels Fliegengitter dicht verschließen.

 

Das Teil funktioniert wirklich super. Letzten Sommer hatten wir leckere Obstchips und Teekräuter darin gedörrt:

Bauanleitung Großes Pyramidengehege

Veröffentlicht: Mittwoch, 12. April 2017

Auf vielfachen Wunsch gibt es hier nun endlich die Bauanleitung für unsere Pyramidengehege. Wie ich finde, ist das der schnellste und einfachste Weg zu einem großen, sicheren Gehege für allerlei Kleintiere.

Was man braucht:

- Latten 3x5cm in 2m Länge (20 Stück für 4qm und 10 weitere Latten für jedes weitere Mittelteil (+4qm)

- Volierendraht 1m breit (ich bestelle dann immer gleich die 20m-Rolle, denn Volierendraht braucht man immer ^^)

- 2 Pack Rauspund oder andere Bretter für die Rückwand

- Krampen (zum Befestigen des Drahts. Es gehen natürlich auch Schrauben mit Unterlagscheiben)

- Schrauben 80mm und 30mm

- 2 starke Scharniere pro 4qm, außerdem 3 Scharniere und 2 Riegel für die Tür und 1-2 Lochplatten, damit die Tür nicht ins Gehege rutscht.

- Geodreieck um die Winkel anzuzeichnen

- Werkzeug (Akkuschrauber, Hammer, Seitenschneider, Säge und Schleifer)

 

WICHTIG! Die Maße der Winkel etc beziehen sich auf die 3cm x 5cm Latten in 2m Länge! Wenn man Dachlatten oder dickere Kanthölzer oder längere Latten für eine größere Grundfläche verwenden möchte, muss man die Winkel neu berechnen!

 

 

 

Nun werden 4 Latten auf der breiten Seite vorgebohrt. Insgesamt 6 Löcher pro Latte, 4 an den Außenkanten und 2 in der Mitte bei 1m:

 

Dann ein Viereck zusammen bauen:

 

Fertig sollte es dann so aussehen:

 

Nun wird der Draht befestigt. Er muss akkurat aufgelegt werden, dann passt die 1m-Rolle genau auf den Rahmen und man muss hier nur die Länge zuschneiden:

 

Als nächstes wird ein 2. Viereck gebaut. Hier muss allerdings auf eine Seite noch die Tür eingebaut werden. Also wird nur eine Hälfte des Rahmens mit Draht bespannt.

 

In der 2. Hälfte füge ich unten auf 30cm Höhe eine Latte ein um die Tiere später am direkten Herauslaufen aus dem Gehege zu hindern:

 

Wenn beide Rahmen mit Draht bespannt sind (Teil für die Tür aussparen) werden die Teile passgenau aufeinander gelegt:

 

Und mit den großen Scharnieren verbunden:

 

Nun lassen sich die beiden Teile aufstellen und aufklappen:

 

Nun muss noch der Rahmen für die Tür gebaut werden (169cm x 94,5cm sollte aber nachgemessen werden, damit es sicher passt). Die Tür wird mit Draht bespannt und festgeschraubt:

 

Von innen kann man noch Lochplatten über Eck anschrauben, damit die Tür nicht nach innen fällt!

Nun kommt der schwierigste Teil: Die Dreiecke. Hier muss man nun die Winkel genau anzeichnen und zum ersten Mal Latten zurechtsägen. Dann das Dreieck zusammenschrauben. Insgesamt werden 2 Dreiecke benötigt (eine Vorderseite und eine Rückseite)
- 2 Latten (Seitenteile) mit einer Länge von 199cm brauchen auf der gleichen Seite aan einem Ende einen spitzen Winkel mit 29° (oben) und einen flacheren Winkel mit 61° (unten)
- 1 Latte (Unterteil) mit einer Länge von 200cm braucht auf der gleichen Seite an beiden Enden einen Winkel von 61°
- 1 Latte (Mittelteil) braucht ebenfalls an beiden Enden einen Wiklen von 61°. Diese Latte hat an der längeren Seite 82,3cm und an der kürzeren Seite 76,5cm.
- Die beiden Seitenteile werden an dem Spitzen Winkel miteinander verschraubt.
- Danach das Unterteil an die beiden flachen Winkel von unten anschrauben.

- Zum Schluss das Mittelteil einsetzen und verschrauben. Darauf achten, dass es gerade sitzt (von beiden Seiten aus die Höhe messen, sie muss gleich sein)

 

 

Nun wird ein Dreieck mit Draht bespannt:

 

Auf das 2. Dreieck werden Rauspundbretter aufgeschraubt. Leicht versetzt für weniger Verschnitt:

 

Mit einer Stichsäge abschneiden:

 

Und die Kanten mit dem Schleifer glätten:

 

Fertig sollte es dann so aussehen:

 

Nun werden die beiden Dreiecke in das aufgeklappte Mittelteil eingesetzt und einfach von außen mit jeweils 2 Schrauben auf jeder Seite verschraubt. Insgesamt also 8x 80mm Schrauben und schon ist das Gehege fertig:

 

Man hat hier nun eine Grundfläche von 2m x 2m, also 4qm. Man könnte es jetzt beliebig erweitern auf 8qm, 16qm, usw. indem man einfach die ersten Schritte wiederholt und weitere Mittelteile baut und einfügt. Es werden dann immer nur 10 weitere Latten und Draht gebraucht. Hier z.b. 8qm:

 

Zum Transport muss man also nur die Schrauben lösen und kann das Gehege in 3 flache Teile zusammenklappen.

 

Eine Seite kann auch mit einem Dach versehen werden, indem man OSB und Dachpappe oder einfach Wellblecher verwendet:

 

 

 

 

 

Erste Versuche mit Resin

Veröffentlicht: Donnerstag, 23. März 2017

Dieses Jahr suchte ich nach einer Möglichkeit um Blüten aus dem Garten zu konservieren. So bin ich über Resin (Kunstharz) gestoßen, welches zum Eingießen von allerlei Dingen verwendet wird. Kurzerhand habe ich mir das gängige Harz von Breddermann E40D bestellt und angefangen zu Experimentieren. Wie sich herausgestellt hat, kann man damit nur getrocknete Blüten etc. eingießen. Erfahrungen mit speziellem Gießharz für organisches Material konnte ich nun noch nicht sammeln und habe erstmal getrocknete Blüten eingegossen. Frische Blüten verfärben sich und werden einfach nicht schön im falschen Harz.

Das Eingießen ist eigentlich sehr einfach. Es gibt etliche Videos im Internet dazu. Das Harz wird im Verhältnis 2:1 mit dem Härter angerührt. Als Form verwende ich hochglänzende Silikonformen, damit auch die Gießlinge glatt und glänzend werden.

Daraufhin habe ich immer mehr rumprobiert und gieße Anhänger für Schlüsselringe oder Halskette, sowie für meine Traumfänger. Als Nächstes will ich versuchen Wirtel für Handspindeln zu gießen...

 

Die Handspindel, Angorawolle und Ich

Veröffentlicht: Donnerstag, 23. März 2017

Der erste Kontakt mit dem Spinnen von Wolle kam dadurch zustande, dass ich ein Angorakaninchen gegen 2 Handspindeln und Kammzüge getauscht hatte. Nun gab es keine Ausreden mehr, ich konnte loslegen :D 

Mit Hilfe von Youtube lernte ich schnell mit der Spindel umzugehen, ich war sehr zufrieden mit dem ersten Versuch:

Hierbei handelte es sich allerdings um Schafwolle. Angorawolle aus der Flocke mit der Handspindel zu spinnen, war eine große Herausforderung. Mein allererstes fabriziertes Garn sah so aus (Weiße Angorawolle gezwirnt mit Satinangora schwarz):

Badebomben mit Lavendel

Veröffentlicht: Dienstag, 14. März 2017

Auf einem Markt haben wir uns mal ein paar Badebomben gekauft und waren so begeistert von der pflegenden Wirkung, dass wir diese nachbauen wollten. Erstens ist dies günstiger, zweitens weiss man was drin ist und drittens lebt in mir dieser unbändige Drang, alles selber machen zu wollen :-)

Der zweite Versuch wurde sogar direkt ein Volltreffer und wir sind mehr als zufrieden mit unseren Lavendelbömbchen :-)

Hier mal das Badebomben-Rezept:

150 g Natron

75 g  Zitronensäure

50 g Speisestärke

25 g festes Öl: Sheabutter

etwas Wasser

gefärbt habe ich mit Ultramarinviolett von Dragocolor

Lavendelblüten

Lavendelöl

Natron, Zitronensäure und Stärke vermischen. Sheabutter im Wasserbad langsam schmelzen und dazu geben. Eine miniwinzmenge Wasser, beliebige Farbe und Duft dazugeben. Die Konsistenz muss wie ganz leicht feuchter Sand sein, es darf auf keinen Fall zu feucht sein sondern muss eher trocken krümelig sein und bei Druck hält die Masse zusammen. Mit dem Meatballmaker oder zwei kleinen Schälchen die aufeinanderpassen die Masse zusammenpressen. Ich gebe vorher noch Blüten in die Form als Topping und weil sich die Masse dann besser aus der Form löst. Die Bomben in die Muffinförmchen legen und ein bis zwei Tage trocknen lassen.

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