Löwenzahnhonig

Veröffentlicht: Sonntag, 26. März 2017

Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal Löwenzahnhonig gemacht. Wirklich lecker und dazu eine vegane Alternative zu Bienenhonig.

Die Herstellung ist eigentlich simpel, nur das Blütenputzen dauert seine Zeit:

 

300g Blüten werden dann mit 2 Zitronen (in dünne Scheiben geschnitten) und 1l Wasser aufgekocht:

 

Über Nacht muss das ganze dann ziehen, bevor es am Morgen durch ein Leinentuch gefiltert wird. Der Sud wird dann mit 2kg braunem Zucker ca. 1 Stunde eingekocht:

Anschließend in Gläser abfüllen und einlagern

Wohin mit dem Obst? Likör!

Veröffentlicht: Donnerstag, 23. März 2017

In manchen Jahren schenkt uns die Natur so viel leckeres Obst, sodass man gar nicht mehr weiss, wofür man es noch verwenden kann. Wir haben also Liköre angesetzt: Pfirsich-Korn, Pfirsich-Rum, Mirabellen-Rum, Apfel-Whiskey und Apfel-Korn.

Die Mirabellen, angesetzt mit weißem Rum, ergaben einen besonders guten Likör:

500 g Mirabellen (entsteint und halbiert)

250 g Kandis-Zucker

0,75 l Weißer Rum

2 Nelken

1 Zimtstange

in eine Ballonflasche füllen und an einem hellen, warmen Ort 3-6 Wochen ziehen lassen, dann abfiltern.

Unser Ergebnis: Lecker!

Holunderblüten!

Veröffentlicht: Donnerstag, 23. März 2017

Es ist Juni, überall blüht der Holunder. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so auf Holunderblüten abfahre :) Aber der Duft und der Geschmack *hmmm*

Dieses Jahr gings also los. Wir sind in Wald und Flur rumgekrackselt und haben ca. 300 Dolden gesammelt.

Wir haben kalten Sirup angesetzt und unglaubliches leckeres Apfel-Hollerblüten-Gelee eingekocht. Außerdem gab es gebackene Dolden zum Mittag:

Das sollte für ein Jahr reichen: 30l Sirup und 20 Gläser Gelee.

Quittensenf

Veröffentlicht: Donnerstag, 23. März 2017

Also bisher waren mir die Quitten eigentlich eher suspekt. Wir haben sie immer verschenkt und bekamen dann mal Quittengelee zurück, aber so richtig war es nicht unser Geschmack. So fanden die stattlichen Birnenquitten, mit denen uns das kleine Bäumchen in Massen versorgte, nur als Tierfutter Verwendung.

Dieses Jahr habe ich mich aber entschlossen, etwas aus den Birnenquitten zu machen. Zwei Rezepte für Quittensenf habe ich gefunden und ausprobiert (ein eher scharfer Senf und ein süßer Senf). Es schmeckt sehr interessant, richtig lecker! :) Trotzdem wird der Senf jetzt erstmal 2 Wochen zum reifen in Ruhe gelassen. Gerade der süße Senf soll sehr gut zu Ziegenkäse schmecken…. Wir sind gespannt…

Für den scharfen Senf (Bilder oben) habe ich 600g gewaschene, entkernte Quittenstücke 45 Minuten köcheln und abtropfen lassen. Dann 90g gelbe Senfkörner mit dem Mörser bearbeiten und mit 210ml weißem Balsamico, 1 TL Salz und 3 EL Zucker  zu dem Quittenmus geben und alles pürieren. In heiß gespülte Gläser abfüllen, fertig.

Für den süßen Quittensenf habe ich dieses Rezept genommen:

500g Quittenpüree

100g Senfkörner hell

150g brauner Zucker

200ml Weißwein

Senfkörner mörsern, alle Zutaten vermischen, erhitzen (nicht kochen!) und in Schraubgläser abfüllen, fertig.

Wie ein Paradies entsteht

Veröffentlicht: Sonntag, 12. März 2017

Es ist nun gute 4 Jahre her, dass wir unser kleines Höfchen gekauft haben. Es ist unbeschreiblich, wieviel man in jedem Jahr dazulernt und wie man sich selbst verändert und mit der Natur entwickelt.

Zu Beginn hatten wir mit Pflanzen, Insekten, Natur eigentlich eher weniger am Hut. Es ging eher darum viel Land für die Tiere zu haben und klar ein paar Obstbäume und ein bißchen Salat sollte Platz haben. Ich wollte die „Zierpflanzen“ der Vorbesitzer, die in meinen Augen keinen Nutzen erfüllen, rausreißen und Insekten, die mir unbekannt waren oder merkwürdig aussahen, wurden erstmal gekillt, ohne zu wissen um was es sich handelt.

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Natur ohne Natur

Veröffentlicht: Donnerstag, 23. März 2017

Ich bin sauer!

Wir wollten heute Löwenzahnblüten sammeln um Löwenzahnsirup/-honig herzustellen. Da unsere letzte Wiese umgepflügt wurde, konnten wir dahin nicht zurück.
Also eine neue Wiese suchen…

Wenn das so leicht wäre.

Wir wohnen im grünsten Landkreis des Saarlandes. Grün vielleicht, aber ist die Natur nur grün?

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Fritillaria meleagris „Schachbrettblume“

Veröffentlicht: Sonntag, 12. März 2017

Bei meinem letzten Besuch in unserer größten Baumschule sprang sie mir doch glatt ins Auge: Fritillaria meleagris! Die Schachbrettblume. 

Dieses hübsche Liliengewächs war mir bereits als stark gefährdet und besonders geschützt bekannt, doch kannte ich sie bisher nur von Bildern. Ich musste sie natürlich mitnehmen und hoffe nun, dass ich im Garten den passenden Platz für sie gefunden habe. Da sie es vollsonnig und trotzdem nass braucht, gar nicht so einfach. Am Schönsten wäre es natürlich, wenn sie sich hier ansiedelt und vermehrt.

 

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